Am Mittwoch, den 24. Februar 2021 nimmt die Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt Eva Gerth an der Veranstaltung „Schulunterricht in Corona-Zeiten: Zweiter Lockdown, alte Probleme“ teil. Die Veranstaltung wird als hybrider Livestream aus dem Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses in Berlin übertragen und findet von 19 bis 20.30 Uhr statt.
Vor einem Jahr – am 19. Februar 2020 – sind im hessischen Hanau bei einem Terroranschlag gegen 22 Uhr neun Menschen ermordet worden. Das Motiv des Attentäters war rassistisch motiviert. Zum Jahrestag dieses schrecklichen Ereignisses ruft die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft unter anderem zu einer Schweigeminute auf, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.
Der freie zusammenschluss von student*innenschaften e. V. (fzs) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben am Mittwoch, den 17. Februar 2021, in einer gemeinsamen Pressemitteilung ein Positionspapier mit dem Titel „Prüfungen trotz Pandemie? Nur solidarisch und verantwortungsbewusst!“ veröffentlicht. Darin setzen sie sich für einen solidarischen Umgang mit den bestehenden Herausforderungen der aktuellen Corona-Krise und ganz speziell für einen besseren Umgang mit Hochschulprüfungen unter Pandemiebedingungen ein.
Zum 22. Januar 2021 ist die zweite Corona Urlaubsverordnung LSA rückwirkend in Kraft getreten. Sie wird bis zum 31. Dezember 2021 gelten.
Danach erhalten Beamt*innen im Jahr 2021 für die Betreuung von erkrankten Kindern unter 12 Jahren oder eines behinderten und auf Hilfe angewiesenen Kindes für jedes Kind bis zu 18 Arbeitstage, insgesamt höchstens 43 Arbeitstage; Alleinerziehende für jedes Kind bis zu 35 Arbeitstage, insgesamt höchstens 89 Arbeitstage Sonderurlaub unter Fortzahlung der Besoldung.
Von Politik und Gesellschaft wird zu Recht der Betreuung und Beschulung von Kindern und Jugendlichen in Zeiten der Pandemie eine besondere Bedeutung beigemessen. Aus Sicht der GEW Sachsen-Anhalt ist es jedoch nicht nachvollziehbar, dass in diesem Zusammenhang halbherzige Entscheidungen getroffen werden, wenn es um einen prioritären Impfschutz für die Beschäftigten in Kitas, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen geht. Zum Schutz von Gesundheit und Bildung wären vielmehr schnelle und flächendeckende Impfangebote für alle Beschäftigten mit vielen direkten Kontakten zu anderen Menschen notwendig.