Reaktion: Koalition plant neue Unterrichtsorganisation
GEW Sachsen-Anhalt befürchtet Mehrbelastung für Kolleginnen und Kollegen
Die Regierungskoalition in Sachsen-Anhalt will neue Modelle zur Unterrichtsorganisation an den Schulen prüfen lassen. Damit soll das Ziel verfolgt werden, gestrichene Unterrichtsminuten zu neuen Stunden bzw. Betreuungsmodellen zusammensetzen zu können. Die GEW Sachsen-Anhalt fordert die Landesregierung auf, diese Überlegungen schnellstens wieder ad acta zu legen. Dieser Prüfauftrag verschiebt echte Lösungen für die mangelnde Unterrichtsversorgung erneut nach hinten.
Das geplante Vorhaben der Koalition soll eigentlich die Unterrichtsversorgung verbessern, allerdings ist der letzte Satz der Begründung des Antrages an den Landtag jedoch entlarvend: Demnach sei es „angesichts des landesweiten Lehrkräftemangels unbedingt notwendig, den Schulleiterinnen und Schulleitern weitere Instrumente zur Flexibilisierung der Unterrichtsorganisation und zum effizienteren Personaleinsatz in die Hand zu geben.“

