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Arbeitsbelastungen senken und den Lehrberuf endlich attraktiv gestalten!

Pressemitteilung zum Weltlehrer*innentag am 5. Oktober

Steigende Schüler*innenzahlen und Personalmangel bedeuten weiterhin steigende Arbeitsbelastungen für die Lehrkräfte im Land. Zum Weltlehrer*innentag würdigt die GEW Sachsen-Anhalt das Engagement der Lehrkräfte und fordert die Politik auf, endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die Arbeitsbelastungen zu senken und den Lehrberuf attraktiv zu gestalten.

Eine Würdigung vorweg: Was wäre Sachsen-Anhalt ohne den Einsatz der engagierten Lehrkräfte im Land? Unsere Kolleginnen und Kollegen sind es, die das System Schule aufrechterhalten, die kurzfristig bei Ausfällen einspringen, um ihre Schülerinnen und Schüler nicht hängen zu lassen. „Unsere Lehrkräfte sind es, die viel zusätzliche Zeit für administrative Aufgaben opfern und die aus vielen Mangelsituationen das Beste machen müssen. Die GEW weiß um die Schwierigkeiten an den Schulen und zollt ihre große Anerkennung und ihren Respekt dafür, dass die Lehrkräfte den Fokus nicht verlieren: nämlich für alle Kinder und Jugendlichen eine gute Bildung zu gestalten“, sagt Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt.

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Satzungsändernde Anträge

Satzungsändernde Anträge zur LDK

Antrag der Jungen GEW - Änderung der Satzung GEW LSA - Sitz der jungen GEW

Antrag der Jungen GEW - Änderung der Satzung GEW LSA - Bildung Landesgremien

Antrag der Jungen GEW - Änderung der Satzung GEW LSA - Redelisten

Antrag der Jungen GEW - Änderung der Satzung GEW LSA - Ergänzung Mitgliedergruppen

Antrag Landesvorstand Änderung der Satzung GEW LSA - Ergänzung der Satzung

 

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Ganztag vorbereiten, anstatt Öffnungszeit der Grundschule zu kürzen

Pressemitteilung

Im Kontext des Lehrkräftemangels und der extrem niedrigen Unterrichtsversorgung in Sachsen-Anhalt wurde Bildungsministerin Feußner vor einigen Tagen mit einer Überlegung zur Reduzierung der Stundenzahl der verlässlichen Grundschule zitiert. Die GEW Sachsen-Anhalt mahnt an, nicht einfach die Unterrichtszeit zu kürzen, sondern das Ganztagsschulprogramm der Bundesregierung zu berücksichtigen, es im Land allen Beteiligten zu kommunizieren und intensiv an der Umsetzung zu arbeiten.  

Einen Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung in der Grundschule und im Hort gibt es im Prinzip in Sachsen-Anhalt jetzt schon. Traditionell gewachsen, jedoch mit einigen Brüchen nach der Wende, u. a. dem, dass die Horte bei den Kommunen bzw. freien Trägern angesiedelt sind und jedes Kind nach der Schule einen Anspruch auf einen Hortplatz hat. Ein Vorteil der Regelungen in Sachsen-Anhalt ist auch, dass alle Erzieher*innen in den Horten und die pädagogischen Mitarbeiter*innen in jedem Fall eine gute fachliche Ausbildung haben.

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Ja 13-Kundgebung am 13. Oktober vor dem Landtag

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die ersten anstrengenden Schultage des neuen Schuljahres 2022/2023 liegen hinter uns und somit möchten wir eure Aufmerksamkeit auf die nächste JA 13-Aktion eurer GEW lenken.
Die Wertschätzung unserer täglichen Arbeit in heterogen zusammengesetzten Lerngruppen, mit Kindern anderer Kulturkreise und/oder ohne deutsche Sprachkenntnisse, unter Beachtung vieler Nachteilsausgleiche und im Kampf gegen eine desolate Unterrichtsversorgung spiegelt sich nicht nur in schönen Worten wider – Wertschätzung hat auch etwas mit einer angemessenen und somit gerechten Eingruppierung zu tun. Das jedoch scheinen insbesondere die Politiker*innen der Landesregierung Sachsen-Anhalts noch nicht so recht realisiert zu haben – gegenwärtig ist noch unklar, ob es eine Mehrheit im Landtag zur Änderung des Besoldungsgesetzes geben wird.

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DGB ruft zu Friedenskundgebungen auf

Zum Antikriegstag am 1. September 2022 rufen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften zu Friedenskundgebungen auf. Unter dem Motto „Für den Frieden! Gegen einen neuen Rüstungswettlauf! Die Waffen müssen endlich schweigen!“ warnt der DGB davor, eine Friedensperspektive für die Ukraine auf den Einsatz militärischer Mittel zu verengen.

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Bericht über das FSJ bei der GEW

Lotta Mertens berichtet über ihr FSJ: vielseitige und kreative Aufgaben

Im Dezember 2021 bin ich im Rahmen meines FSJs zur GEW Sachsen-Anhalt gekommen. Ich bekam für das Homeoffice einen Arbeitslaptop und sogar ein Büro in der Geschäftsstelle. Für die Einfindungsphase war ich trotz Corona ein paar Wochen in Präsenz da, bevor ich mit in den Homeofficeplan aufgenommen wurde. Gleich von Anfang an wurde ich in Vieles mit einbezogen und konnte so schon an meinem dritten Tag bei einem Gespräch mit Minister Willingmann dabei sein.

Nach diesen ersten aufregenden Tagen ging es dann schon in die nächste Seminarwoche, diesmal leider online. In den Seminarwochen treffen sich die FSJler*innen und bilden sich zu politischen Themen weiter. Im Dezember behandelten wir die Themen Privilegien und Diskriminierung. Es gab Workshops zu Feminismus, LGBTQ+-Themen und zu Critical Whiteness. Diese Themen hatten wir uns in der ersten Seminarwoche im September selbst ausgesucht. Abends haben wir uns zusammengesetzt und gebastelt oder Spiele gespielt. Die Seminarwochen sind eine schöne Möglichkeit, sich mit anderen politisch Interessierten auszutauschen.

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Ferienposse bei der Mitarbeit im Landesschulbeirat

Es knirscht überall

Als mich meine GEW fragte, ob ich Lust hätte, im Landesschulbeirat mitzuarbeiten, ahnte ich nicht so wirklich, was auf mich zukommt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass dieses Gremium nur als Feigenblatt der Demokratie für das Bildungsministerium dient. So geschehen bei der Arbeit am Ferienerlass für die Schuljahre bis 2029/2030.

Mehr als zwei Stunden saßen die Vertreter*innen aller Verbände, Gewerkschaften, Schüler- und Elternvertreter und staatlicher und freier Schulen in einer Videokonferenz zusammen. Mit dem Expertenwissen von Thomas Lippmann diskutierten wir die Vorschläge des Ministeriums und besserten an etlichen Stellen nach. So haben wir bewegliche Ferientage verbindlich als Brückentage zu den Feiertagen gelegt, Herbstferien jahreszeitlich bedingt vorverlegt, Halbjahre gleichmäßiger gewichtet und versucht, aus den Pfingstferien wirkliche Pfingstferien zu machen. All diese Vorschläge wurden dem Ministerium rechtzeitig zugeschickt. In der Beratung des Landesschulbeirates vom Juni stand die Ferienregelung wieder auf der Tagesordnung.

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