Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 8. Oktober 2021 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten im Geltungsbereich des TV-L. Bisher haben die Arbeitgeber kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt.
Deshalb ruft die GEW Sachsen-Anhalt ihre tarifbeschäftigten Mitglieder im Geltungsbereich des TV-L und des TV Prakt-L der kreisfreien Städte Halle und Dessau-Roßlau, der Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Mansfeld-Südharz, Saalekreis und Wittenberg sowie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Hochschule Merseburg am Mittwoch, den 10. November 2021 zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Die zentrale Kundgebung findet ab 10.30 Uhr am Steintor in Halle statt.
Die Forderungen der GEW in der Tarifrunde 2021
Erhöhung der Tabellenentgelte um 5 Prozent, mindestens aber 150 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten!
Die Entgelte der Auszubildenden und Praktikant*innen sollen um 100 Euro monatlich erhöht werden.
Die GEW Sachsen-Anhalt ruft ihre tarifbeschäftigten Mitglieder im Geltungsbereich des TV-L und des TV Prakt-L der kreisfreien Städte Halle und Dessau-Roßlau, der Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Mansfeld-Südharz, Saalekreis und Wittenberg sowie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Hochschule Merseburg am 10. November 2021 zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Weiterhin ruft die GEW ihre Mitglieder, die als studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte an Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt tätig sind, am 10. November 2021 zu einem ganztägigen Solidaritätsstreik auf. Die zentrale Kundgebung findet am 10. November 2021 ab 10:30 Uhr am Steintor in Halle statt.
Auch in der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder, die am 1. und 2. November 2021 in Potsdam fortgesetzt wurde, haben die Arbeitgeber kein Angebot zur Lohnsteigerung vorgelegt. Sie bleiben weiterhin bei ihrer Blockade- und Verweigerungshaltung.
Zur Auftaktkundgebung der Tarifrunde 2021 hatten sich ca. 100 Teilnehmer*innen versammelt. Dank an alle Kolleg*innen, die sich am Nachmittag hier nach in Haldensleben zu dieser Aktion zusammengefunden hatten. Während der Kundgebung, die unter dem Motto stand: „Mit Krümeln lassen wir uns nicht abspeisen.“, verdeutlichten die beiden Redner*innen Eva Gerth und Volker Thiele, dass nach dem Applaus während der Pandemie nun auf den Konten der Beschäftigten jetzt spürbare Gehalts- bzw. Besoldungserhöhungen sichtbar werden müssen.
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Sachsen-Anhalt ruft am Dienstag, den 19.10.2021 um 16.00 Uhr in Haldensleben auf dem Postplatz die Beschäftigten der Schulen des Bördekreises und der umliegenden Kreise zu einer Kundgebung im Rahmen der diesjährigen Tarifrunde des öffentlichen Dienstes der Länder auf.
Hintergrund: Im Mai 2019 hatte der Europäische Gerichts-hof (EuGH) entschieden, dass die Mitglied-staaten Arbeitgeber verpflichten müssen, ein objektives, verlässliches und zugängliches Sys-tem einzurichten, mit dem die Arbeitszeit der Arbeitnehmer erfasst wird. Die Umsetzung ist besonders im Bereich der Lehrkräfte schwierig, weil Lehrkräfte eine ei-gene Arbeitszeitregelung haben, die mit der üblichen 40-Stunden-Woche nicht kompatibel ist. Diese Arbeitszeitregelung ist in mehreren Verordnungen und Erlassen festgelegt, deren Umsetzung häufig Probleme und Nachfragen in der Praxis erzeugen. Häufig gestellte Fragen wollen wir nachfolgend beantworten. Die Antworten wurden durch den Lehrerhauptpersonalrat mit dem Bildungsministerium abgestimmt. Welche Grenzen gibt es für die Anzahl des zu erteilenden Unterrichts?
GEW startet Kampagne zur Absenkung der Arbeitszeit der Lehrkräfte: Anerkennung des Engagements und Würdigung der Arbeit ist überfällig
Anlässlich des Welttages der Lehrerin und des Lehrers am 5. Oktober startet die GEW Sachsen-Anhalt die Kampagne „Es reicht! Jetzt handeln! Arbeitszeit absenken und Entlastungen schaffen!“. Ein darin enthaltener „Zehn-Punkte-Forderungskatalog“ soll einerseits die Arbeitszeit gerechter gestalten sowie Entlastung für die Schulen schaffen, andererseits auch dazu beitragen, den Mangel an Lehrkräften und damit den Unterrichtsausfall zu reduzieren. Die GEW fordert die Landesregierung zu Verhandlungen über die zehn Punkte auf.
die GEW lädt Sie ganz herzlich zu einem Austausch über den Schuljahresbeginn ein.
Dazu haben wir für Dienstag, den 5. Oktober 2021 für den Bereich Nord und für Donnerstag, den 14. Oktober 2021 für den Bereich Süd jeweils eine Videokonferenz von 16.00 bis 18.00 Uhr für Sie als Schulpersonalräte vorbereitet.
Mitarbeiter*innen der GEW bzw. Vertreter*innen der Lehrerhauptpersonalräte und der Lehrerbezirkspersonalräte werden einen kurzen Input zu einigen aktuellen Fragen, wie u. a. Ausgleich von Mehrzeiten, die Aussagen im neuen Rahmenhygieneplan oder die Nutzungsbedingungen der Laptops für Lehrkräfte geben.
Außerdem wollen wir mit Ihnen über den Beginn des neuen Schuljahres ins Gespräch kommen. Sprechen Sie mit uns über aktuelle Belastungssituationen, die Unterrichtsversorgung in den Schulen und natürlich alle anderen Fragen, die Sie bewegen.
Das Land Sachsen-Anhalt hat zum beginnenden Schuljahr 2021/22 die Regelungen der 14. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung zur Testpflicht an Schulen veröffentlicht (Stand: 23. August 2021). Danach besteht für Schülerinnen und Schüler eine näher beschriebene Pflicht zur Testung in der Schule, um den Zutritt zum Schulgebäude zu ermöglichen (§ 14 Abs. 814. SARS-CoV-2-EindV). Ausgenommen sind vollständig Geimpfte und Genesene. Die Einverständniserklärung zur Testdurchführung ist damit Voraussetzung für die einzelne Testung, nicht aber für die folgenden, gesetzlich vorgesehenen Datenverarbeitungen. Die Ergebnisse der durchgeführten Selbsttests oder vorgelegten Bescheinigungen werden von der Schule erfasst und dokumentiert. Eine aktive Bekanntgabe der Ergebnisse gegenüber unbefugten Dritten ist nicht zulässig.