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Ausgebildete Grundschullehrkräfte verlassen Sachsen-Anhalt: Koalitionsparteien setzen falsches Signal

CDU, SPD und FDP haben im Koalitionsvertrag verabredet, die Unterrichtsversorgung künftig auf 103% zu erhöhen. Sie wollen dem Mangel an Lehrkräften den Kampf ansagen. Einen wichtigen Punkt haben die drei Parteien jedoch bei ihrem Vorhaben vergessen: In acht Bundesländern erhalten Grundschullehrkräfte mehr Geld als in Sachsen-Anhalt. Für Tarifbeschäftigte gilt dort die Vergütungsgruppe E13, für Beamt*innen die Besoldungsgruppe A13. Der Unterschied zur Bezahlung in Sachsen-Anhalt (E11, A12) liegt bei ca. 500 bis 600 Euro. Das ist für viele gut ausgebildete junge Grundschullehrkräfte ein Grund, Sachsen-Anhalt in Richtung Thüringen, Sachsen oder Brandenburg zu verlassen.


CDU und SPD hatten sich vor der Landtagswahl zustimmend zur GEW-Forderung nach Höhergruppierung der Grundschullehrkräfte nach dem Muster der anderen Bundesländer geäußert. Die CDU wollte „bestehende Wettbewerbsnachteile zu den Nachbarländern ausgleichen“. Die SPD hatte für einen Stufenplan bei der Höhergruppierung plädiert. Im derzeitigen Entwurf des Koalitionsvertrages findet sich jedoch keinerlei Aussage dazu.
Die Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, Eva Gerth, kritisierte diesen Wortbruch scharf. „Wir gehen fest davon aus, dass der Koalitionsvertrag aus Gründen der Glaubwürdigkeit nachgebessert werden muss. Versprechungen vor der Wahl und Bekenntnisse zu einer besseren Unterrichtsversorgung nützen nichts, wenn keine Taten folgen und die Bezahlung nun endlich verbessert wird. Im Gegenteil: Dringend benötigte Lehrkräfte werden so vertrieben.“ 

Dabei geht es nicht allein um Wettbewerbsnachteile. Die Arbeit in der Grundschule hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Heterogene Lerngruppen, Inklusion, Sprachförderung und nicht zuletzt die Pandemie stellen Grundschullehrkräfte und ihre Schulleitungen vor große Herausforderungen.

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Sachsen-Anhalt gehört beim INSM-Bildungsmonitor erneut zu den Schlusslichtern

Stellungnahme der GEW

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat den 18. Bildungsmonitor vorgelegt. Die Studie zeigt deutlich, dass die Corona-Pandemie die Schwachpunkte der Bildungs- und Chancengerechtigkeit verstärkt hat und wo Bundesländer vor besonders großen Aufgaben stehen und welche Länder als Vorbilder vorangehen. Sachsen-Anhalt ist beim Bildungsvergleich der Länder auf Platz 14 gelandet. Neben einer umfangreichen Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) enthält der INSM-Bildungsmonitor dieses Jahr auch zwei repräsentative Umfragen unter den vorrangigen Bildungsverantwortlichen: Eltern und Lehrkräften.

In der vom Meinungsforschungsinstituts Civey durchgeführten Umfrage sagen bundesweit 56 Prozent der Eltern schulpflichtiger Kinder, dass sie mit den Lernangeboten der Schulen während des vergangenen Schuljahres unzufrieden bzw. sehr unzufrieden waren. 22 Prozent waren zufrieden und lediglich knapp 8 Prozent sehr zufrieden. Die Antworten korrelieren dabei mit der Schulbildung: umso geringer die Schulbildung der Eltern, desto größer deren Unzufriedenheit. Differenziert nach Bundesländern sind Eltern in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen und Brandenburg besonders unzufrieden. Im Mittelfeld liegen Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Berlin. Deutlich zufriedener als der Durchschnitt waren Eltern in Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern und Niedersachsen.

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Mehrzeiten: widersprüchliche und falsche Informationen

An die Lehrerbezirkspersonalräte und den Lehrerhauptpersonalrat wurden sehr viele Anfragen bezüglich der im letzten Schuljahr entstandenen Mehrzeiten gestellt. Konfrontiert wurden wir mit Aussagen wie: „Mehrzeiten über 80 Stunden verfallen“, „Mehrzeiten müssen ausgezahlt werden“, „der ‚Flexi-Erlass‘ wurde geändert oder „der Lehrerhauptpersonalrat hat solchen Regelungen zugestimmt“. Nichts davon stimmt.

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Aktueller Stand zur amtsangemessenen Alimentation für Beamtinnen und Beamte

Vor wenigen Tagen haben wir vom Finanzminister Michael Richter Informationen über die Vorgehensweise zu den notwendigen Änderungen der Alimentation für Beamtinnen und Beamten des Landes Sachsen-Anhalts erhalten. Momentan erarbeitet das Finanzministerium Sachsen-Anhalt einen Gesetzentwurf, um die Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts vom 4. Mai 2020 umzusetzen.

Das Land versichert weiterhin, dass sich bei daraus ergebenen Änderungen, die zu Nachzahlungen führen, auch ohne Einlegen eines Widerspruchs Beamtinnen und Beamte ab 2015 so behandelt werden, als hätten sie Widerspruch erhoben. Dies bedeutet, dass Nachzahlungsansprüche bis zu einer Gesetzesänderung fortbestehen und nicht verjähren. Für diejenigen, die bereits vor dem Jahr 2015 Widerspruch gegen ihre Alimentation eingelegt haben und deren Widerspruchsverfahren noch offen sind, kann auch ein Anspruch ggf. bis in das Jahr 2008 zurückreichen.

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Hinweise zu den „Nutzungsbedingungen“ für mobile Endgeräte

Die GEW empfiehlt allen Lehrkräften, diese „Nutzungsbedingungen“ vorerst nicht zu unterschreiben, da in dem Papier mehrere Punkte zumindest unklar, wenn nicht falsch formuliert sind.
Aus Sicht der GEW sind die mobilen Endgeräte Arbeitsmittel, die der Arbeitgeber, wie alle anderen Arbeitsmittel auch, zur Verfügung zu stellen hat. Das ist auch so in der Zusatz-Verwaltungsvereinbarung zum Digitalpakt Schule so beschrieben. Dort werden die Endgeräte für Lehrkräfte zwar als „Leihgeräte“ bezeichnet, gleichzeitig wird davon gesprochen, dass die Schulen in die Lage versetzt werden sollen, „Lehrkräften mobile digitale Endgeräte […] zur Verfügung zu stellen“. Andere Arbeitsmittel wie Beamer, Tafeln oder notwendige Schulbücher werden auch zur Verfügung gestellt und müssen nicht ausgeliehen werden. Haftungsfragen stehen damit in einem unmittelbaren Zusammenhang.

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In Krisenzeiten Bildung stärken

Alle Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt und bundesweit wurden in den vergangen anderthalb Jahren enorm gefordert. Kindergärten, Schulen, Hochschulen und Jugendhilfeeinrichtungen sind nur deshalb relativ gut durch die Pandemie gekommen, weil sich die dort Beschäftigten weit über das normale Maß hinaus engagiert haben. Sie haben oftmals auch bei mangelnder Ausstattung Mittel und Wege gefunden, den Kontakt zu den Lernenden zu halten, sich digital fortgebildet, ihre Lerninhalte komplett digitalisiert, ihre privaten Computer und ihren eigenen Internetanschluss genutzt. Sie haben zunächst ungeimpft und ohne entsprechende Ausrüstung Notbetreuung und Unterricht in Gruppen organisiert. Die Landesregierung ist jetzt dringend gefragt, das nächste Bildungsjahr so vorzubereiten, dass die Bedingungen für die Bildung stimmen.

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Bildungspolitische Forderungen der GEW an die neue Landesregierung

Die GEW Sachsen-Anhalt sieht für die Fortentwicklung eines zukunftsorientierten Bildungswesens in Sachsen-Anhalt nachfolgende zentrale Aufgaben, die in der kommenden Legislaturperiode von der Landespolitik bearbeitet werden müssen:

Finanzen
•    auskömmliche Finanzierung von vorschulischen und schulischen Bildungseinrichtungen, Hochschulen und Einrichtungen der Weiterbildung; keine Kürzungen bei der Bildung, um die Folgen der Corona-Krise zu finanzieren
•    öffentliche, transparente und nachvollziehbare Planung des Bedarfs an pädagogischem Personal in allen Bildungsbereichen; Verlässlichkeit bei der Finanzierung von Stellen
•    uneingeschränkte Gegenfinanzierung von Investitions- und Förderprogrammen der Bundesregierung und der Europäischen Union

Tarif- und Beamtenpolitik
•    Tariftreue von freien Trägern der Bildung, Jugendhilfe, Jugendarbeit und Eingliederungshilfe als Voraussetzung für die finanzielle Förderung von Maßnahmen durch das Land   
•    Abschluss eines „Demographie-Tarifvertrages“ für Beschäftigte in Bildungseinrichtungen  
•    Abkehr von prekären Beschäftigungsverhältnissen in den Universitäten, Hochschulen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung
•    Umsetzung von Regelungen zur Besoldung/Vergütung von Lehrkräften an Grundschulen in die Besoldungs- bzw. Entgeltgruppe A13/E13
•    gerechte Bezahlung für Seiteneinsteigende
•    Weiterentwicklung der Entgeltordnung für Lehrkräfte im Tarifvertrag der Länder
•    Verhandlungen mit Gewerkschaften zur Weiterentwicklung der Beschäftigungsbedingungen für Beamt*innen; zeit- und inhaltsgleiche Übertragung von Tarifergebnissen auf Beamtinnen und Beamte
•    Tarifverhandlungen zu Arbeitszeitkonten für das pädagogische Personal
•    Neubewertung der Lehrkräftearbeitszeit; Entlastung der Lehrkräfte von administrativen und unterrichtsfremden Aufgaben
•    Aufnahme von Verhandlungen für einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte in Sachsen-Anhalt

Schulen
•    Verbesserung der Unterrichtsversorgung durch verstärkte Einstellungen von Lehrkräften
•    Ausbau der Quer- und Seiteneinstiegsprogramme
•    kontinuierliche und verlässliche Schulpolitik (u. a. Verzicht auf die Verschärfung der Versetzungsverordnung, keine weiteren Kürzungen der Stundentafel)
•    Schaffung funktionsfähiger Strukturen zur Durchführung digitalen Unterrichts an allen Schulen, u. a. Ausstattung aller Lehrkräfte mit digitalen Endgeräten
•    Ausbau von integrativen Schulformen und Förderung der Bildung von Gemeinschaftsschulen
•    Stärkung des Sekundarschulbildungsgangs
•    Ausbau inklusiver Bildungsangebote
•    Verzicht auf administrative Vorgaben zur Schullaufbahnentwicklung
•    Erhöhung der Anzahl von pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Grund- und Förderschulen sowie an Schulen mit Ganztagsangeboten
•    Ausbau der Schulsozialarbeit in allen Schulformen
•    Umsetzung des Ganztagsschulprogramms im Rahmen des Ganztagsförderungsgesetzes

Hochschulen
•    Nachkommen der gegenüber dem Bund eingegangenen Verpflichtungen im „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“

Kindertageseinrichtungen
•    Verbesserung des Mindestpersonalschlüssels
•    Ausbau familienunterstützender Sozialarbeit
•    Ausbau und Verstetigung praxisintegrierter Ausbildungsgänge
•    Förderung der Fort- und Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften

Jugendarbeit, Jugendbildung
•    verlässliche Förderung der kommunalen Jugendarbeit sowie der regionalen und überregionalen Jugendbildungsarbeit
•    verstetigung und Ausbau von demokratiefördernden Projekten in den Kommunen

Gleichstellungspolitische Forderungen
•    nachhaltige Stärkung von Gleichstellung, Diversität und Chancengerechtigkeit in allen Einrichtungen
•    Umsetzung des neuen Frauenfördergesetzes


Die GEW Sachsen-Anhalt sieht für die Fortentwicklung eines zukunftsorientierten Bildungswesens in Sachsen-Anhalt nachfolgende zentrale Aufgaben, die in der kommenden Legislaturperiode von der Landespolitik bearbeitet werden müssen:

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Statement der GEW Sachsen-Anhalt zu Luftfilteranlagen in Schulen

Nach anderthalb Jahren Pandemie sind die Schulen in Sachsen-Anhalt noch weit von der Normalität entfernt. Bauliche Maßnahmen werden aus Sicht der GEW noch immer viel zu zögerlich angegangen. Die Sommerferien wären ein ideales Zeitfenster gewesen, um Schulen und Klassenräume mit Frischluft-Anlagen auszustatten und den Betrieb zu testen. Es reicht nicht, die Schulen zu öffnen, man muss auch jeden Baustein für einen besseren Gesundheitsschutz für Kinder und das Personal nutzen.

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Sommerakademie 2021 - das Portal

Herzlich willkommen zur Sommerakademie 2021.

Diese Seite wendet sich an die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Frist zur Anmeldung ist abgelaufen.

Der: Ich-komme-nicht-weiter-ich-brauche-Hilfe" Notruf: 0391 7355430

Lesen Sie bitte vorher unsere Fragen und Antworten


Muss ich mich irgendwo extra anmelden?

Nein. Mit der Anmeldung zu mindestens einem Seminar und der erhaltenen Bestätigung sind Sie zur Sommerakademie angemeldet.


Ab wann kann man sich einloggen?

Die Räume sind in der Regel 20 Minuten vor Beginn "geöffnet".


Wo muss ich mich einloggen?

Sie haben per Mail Ihre Zugangsdaten bekommen, und zwar einzeln für jedes Seminar. Vorsorglich haben wir die Daten am Freitag nochmals zugemailt. In dieser Mail ist ein Link, der auf Ihre Person zugeschnitten Ihren Zugang ermöglicht. Allgemeine Zugangslinks gibt es nicht.


Ich finde die Mail mit den Daten nicht.

Prüfen Sie, ob Sie Ihren richtigen Account verwenden. Schauen Sie bitte in Ihrem Spam-Ordner nach. Ansonsten nutzen Sie die obige Notfallnummer.


Gibt es eine Teilnahmebestätigung?

Sie erhalten wenige Tage nach der Sommerakademie für jedes Seminar, an dem Sie teilgenommen haben, eine auf Ihren Namen ausgefertigte Teilnahmebestätigung zum Ausdrucken zugesandt.


Welche Regeln gelten für das Mikrofon?

Wir haben keine festen Regeln, wenn es welche im Seminar geben sollte, legt die der Referent jeweils fest. Gut beraten ist man immer, das Mikrofon auszuschalten, wenn man gerade nichts sagen will. Auch wenn man sich leise verhält, kann ein "offenes" Mikrofon Rückkopplungen und Hall erzeugen, deshalb der Grundsatz: Mikro aus!


Gibt es Regeln für die Kamera?

Auch hier gilt: spezielle Regeln legt der Seminarleiter fest. Allerdings ist es recht unhöflich, die ganze Zeit das Kamera aus zu lassen, ein Seminar lebt auch davon, dass der Seminarleiter über Mimik und Gestik eine kleine Rückkopplung zu seinem Vorgetragenen erhält. In Präsenz sind Sie ja auch die ganze Zeit sichtbar. 


Bin ich nach dem Einloggen sofort beobachtbar und hörbar?

Nein. Nach dem Einloggen ist bei Ihnen Mikro und Video (also Ihre Kamera) ausgeschaltet. Sie können also nochmals in Ruhe die Frisur in Ordnung bringen und einige Proberäusper von sich geben, ehe Sie sich per Mikro und Video endgültig zuschalten.


Ich werde nach dem Einloggen nicht gesehen und kann nichts hören.

Prüfen Sie Mikrofon und Kamera, in dem Sie unten links auf den kleinen Pfeil neben Mikro oder neben Video klicken. Schauen Sie, ob die richtige Kamera und das richtige Mikrofon einen Haken hat oder probieren Sie weitere aus. Falls dies nicht weiterhilft, nutzen Sie unsere Notfall-Nummer oben.


Hier nochmal zum Nachlesen die Ausschreibung:

Anmeldeverfahren (Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.)

Für die Teilnahme ist eine persönliche Online-Anmeldung notwendig. Sollten Sie sich für zwei Angebote oder auch für unser Come together entscheiden, müssen Sie sich jeweils einzeln anmelden. Den Link hierfür finden sie unter den Angaben des jeweiligen Seminarangebotes. Bitte beachten Sie die angegeben Termine. Die Angebote 1, 2, 5 und 8 sind zweitägige Seminare.

Teilnehmer*innen, die nicht Mitglied der GEW sind, zahlen nebenstehend mit Paypal 100 Euro innerhalb von drei Werktagen. Ohne Zahlungseingang verfällt die Anmeldung. Für GEW-Mitglieder entfällt dieser Schritt.

Sie erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit den entsprechenden Zugangsdaten. Diese ermöglichem die Teilnahme am Seminar / an den Seminaren. Bitte überprüfen Sie auch den Spam-Ordner, sollte Sie die E-Mail zur Bestätigung nicht im Posteingang finden

Anmeldeschluss für die Veranstaltungen unserer Online-Sommerakademie der GEW Sachsen-Anhalt ist der 30. Juni 2021.

Am 22.Juli 2021 übersenden wir nochmals die Bestätigung der Teilnahme mit den Zugangsdaten.

Sollte das jeweilige Seminar abgesagt werden müssen, wird dies den Teilnehmenden umgehend mitgeteilt und der ggf. gezahlte Teilnahmebeitrag zurücküberwiesen.

Hinweis: Unsere Veranstaltungsplattform ist Zoom, das zugehörige Rechenzentrum wird entsprechend der DSGVO in Europa gehostet und entspricht den geltenden Datenschutzanforderungen

Für telefonische Anfragen, Absprachen bzw. Hilfestellungen sind wir werktags von 9 bis 16 Uhr unter den Telefonnummer 0391-73 55 430 oder 0391-73 55 446 zu erreichen.

 

Seminarangebot der Online-Sommerakademie 2021 

(Bitte beachten Sie die Termine und Uhrzeit der einzelnen Seminare.)

   
1. „Medienkompetenz – Kinder und Jugendliche in modernen Medienwelten“  
Medien nehmen in der Erlebniswelt von Kindern und Jugendlichen einen wichtigen (nicht wenige würden sagen: einen dominierenden) Platz ein. Die Fortbildung möchte Einblicke in die mediale Wirklichkeit der heutigen Generation geben, wichtige Themenbereiche mit ihren Chancen und Risiken nachvollziehbar machen und aufzeigen, welche Kompetenzen im medialen Bereich wünschenswert bzw. von Nöten wären. Thematisch werden dabei folgende Bereiche aufgegriffen: Medienpädagogische Grundüberlegungen (Mediensozialisation, Mediennutzung, Medienkompetenz), Soziale Netzwerke (WhatsApp, Youtube, Instagram, Snapchat, TikTok, Twitch), Internet-Phänomene (Selbstdarstellung, Cyber-Mobbing, Cyber-Grooming, Sexting, Verherrlichung von Essstörungen, Erwachseneninhalte, Hate Speech), schadhafter Medienkonsum, Influencer*innen als Stars der heutigen Generation, Geschlechterrollen in den Medien, Mediale Körperbilder / Schönheitsideale, Computerspiele sowie das Smartphone als jugendliches Statussymbol.  
Geißner cr Referent: Marco Geßner, Freiberuflicher Medienpädagoge / Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)  
Termin: 26. und 27. Juli 2021 von 09.30 bis 15.00 Uhr 
 
     
2. „Tschakkaa ist out, es lebe Dopamin ... wie man sich selbst und andere motiviert“        

Inhalte:

  • die „Schaltkreise“ der Motivation und wie wir sie ansprechen können
  • Warum Neues Glücksgefühle auslösen kann, wenn man es richtig angeht.
  • Warum Lernen in der Komfortzone nicht funktioniert.
  • Wie man sich selbst auch bei Aufgaben, die man nicht mag, motivieren kann.
  • Welche Rolle Neuromodulatoren spielen und wie man sie aktiviert.
  • Welche Bedeutung „open mind“ und Aufgeschlossenheit für neue Dinge für Motivation haben.
 
Böhm cr Referent: Dr. Dieter Böhm; Brain Consult Barleben  
Termin: 27. Juli 2021 von 09.30 bis 15.00 Uhr 
 
     
3. „Fragen und Antworten zur Aufsicht und Haftung im Schulalltag“  
Aus den Corona-Bedingungen ergeben sich zu Aufsicht und Haftung völlig neue Fragen. Wer haftet, wenn ein Schüler sich bei einem Test verletzt? Haftet die Lehrkraft, wenn, wenn sich Schülerinnen in der Schule anstecken? Aber auch: Wer ist bei Aufsichtsfragen beweispflichtig? Darf man Schüler von der Klassenfahrt ausschließen? Wie reagiert man auf Cybermobbing gegen Lehrkräfte und wie verhält man sich, wenn sich eine Schülerin weigert, das Piercing beim Sportunterricht abzulegen? Diese und andere relevante und aktuelle Urteile werden besprochen und so die Sicherheit der Teilnehmenden in Bezug auf rechtliche Aspekte rund um den Schulalltag erhöht.  
 A 018447 cr 1  

Referent: Torsten Richter, GEW Bildungsakademie

 
Termin 1: 26. Juli 2021 von 09.30 bis 11.15 Uhr 
Termin 2: 27. Juli 2021 von 09.30 bis 11.15 Uhr 
(1 und 2 identische Inhalte)
 
     
 4. „Immer mit einem Bein im Gefängnis?“ – Schulalltag und Rechtsprechung  
Anhand von Beispielen, aktuellen Urteilen und konkreten Situationen werden Tipps zum rechtssicheren Handeln in der Schule gegeben. Im Seminar wird auf wichtige Problemfelder wie Klassenfahrten, Verabreichung von Medikamenten an Schüler, verlorene Schlüssel, Notengebung und Schadenersatzforderungen von Eltern eingegangen. Aktuelle und interessante Urteile werden dargestellt sowie die entsprechenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften sowie ihre Umsetzung bezogen auf die konkreten Bedingungen in der Schule diskutiert.   
 A 018447 cr 1  Referent: Torsten Richter, GEW Bildungsakademie  
Termin 1: 26. Juli 2021 von 13.15 bis 15.00 Uhr 
Termin 2: 27. Juli 2021 von 13.15 bis 15.00 Uhr
(
1 und 2 identische Inhalte)
 
     
 5. Tücken im Verbraucheralltag in Zeiten der Pandemie – Wie kann ich mich davor schützen?“  
- abgesagt -  
     
   
     
6. Urheberrecht und Datenschutz I (Kopien und Audio/Filme im Unterricht)  
Das Erstellen und Verwenden von Kopien an der Schule und das Nutzen von Medien, auch in Ausschnitten, von Filmen und Audioaufzeichnungen im Unterricht ist rechtlich nicht sehr verständlich geregelt. Was ist rechtlich erlaubt, was ist möglich und welche Grauzonen gibt es? Welche besonderen Ausnahmen gibt es für Schule und Unterricht? Außerdem werden Hinweise zum Datenschutz an der Schule gegeben..  
 bauer 2 cr 2  Heiko Bauer, GEW Bildungsakademie  
Termin 1: 26. Juli 2021 von 9.30 bis 11.15 Uhr 
Termin 2: 27. Juli 2021 von 9.30 bis 11.15 Uhr 
(1 und 2 identische Inhalte)
 
     
7. Urheberrecht und Datenschutz II (Internet, soziale Medien, Lernplattformen)  
Das Internet ist kein urheberrechtsfreier Raum, allerdings ist es schwierig, den Überblick über alle rechtlichen Grundlagen zu behalten. Was muss ich bei Veröffentlichungen auf Webseiten und in sozialen Medien beachten? Bei welchen Inhalten, Zitaten, Kopien wird es kritisch? Was ist im Unterschied hierzu in abgeschlossenen Räumen (Lernplattformen wie Moodle usw.) zu beachten? Außerdem werden Fragen des Datenschutzes im Distanz- oder Hybridunterricht diskutiert.  
 bauer 2 cr 2  Heiko Bauer, GEW Bildungsakademie  
Termin 1: 26. Juli 2021 von 13.15 bis 15.00 Uhr 
Termin 2: 27. Juli 2021 von 13.15 bis 15.00 Uhr 
(1 und 2 identische Inhalte)
 
     
8. Professioneller Umgang mit Stress  
- abgesagt -  
     
   
     
Come together- offene Gesprächsrunde für alle  
Offene Gesprächsrunde zu bewegenden Fragen, spannenden Ansichten und interessanten Antworten. Auch mit "Gruppenräumen" für kleinere Gesprächsrunden.    
video conference 5230779 cr alle interessierten Teilnehmer der Sommerakademie und interessante Gäste  
Termin: 26. Juli 2021, 16 Uhr bis...   
     

 

 

 

 

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