Der DGB ruft zu einer "Stillen Mahnwache" am Freitag, den 25. Februar 2022 um 17 Uhr vor dem Magdbeburger Dom auf!
Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften verurteilen den russischen Einmarsch in der Ukraine auf das Schärfste. Russland bricht unverhohlen mit dem Völkerrecht und den Grundsätzen der UN-Charta. Es muss weiter mit Hochdruck an diplomatischen Lösungen gearbeitet werden. Die militärische Aggression muss sofort beendet werden.
Die GEW Sachsen-Anhalt lädt Sie ganz herzlich am Dienstag, den 22. März 2022, für den Bereich Nord sowie am Dienstag, den 29. März 2022, für den Bereich Süd zu einem Austausch im zweiten Halbjahr des laufenden Schuljahres ein.
Mitarbeiter*innen der GEW bzw. Vertreter*innen des Lehrerhauptpersonalrates und der Lehrerbezirkspersonalräte werden einen kurzen Input zu einigen aktuellen Fragen geben, so unter anderem zur Arbeitszeit-Kampagne der GEW Sachsen-Anhalt, zu den GEW-Positionen zum Thema Arbeitszeitkonten und zum aktuellen Entwicklungsstand einer Dienstvereinbarung zur Digitalisierung.
GEW Sachsen-Anhalt befürchtet Mehrbelastung für Kolleginnen und Kollegen
Die Regierungskoalition in Sachsen-Anhalt will neue Modelle zur Unterrichtsorganisation an den Schulen prüfen lassen. Damit soll das Ziel verfolgt werden, gestrichene Unterrichtsminuten zu neuen Stunden bzw. Betreuungsmodellen zusammensetzen zu können. Die GEW Sachsen-Anhalt fordert die Landesregierung auf, diese Überlegungen schnellstens wieder ad acta zu legen. Dieser Prüfauftrag verschiebt echte Lösungen für die mangelnde Unterrichtsversorgung erneut nach hinten.
Das geplante Vorhaben der Koalition soll eigentlich die Unterrichtsversorgung verbessern, allerdings ist der letzte Satz der Begründung des Antrages an den Landtag jedoch entlarvend: Demnach sei es „angesichts des landesweiten Lehrkräftemangels unbedingt notwendig, den Schulleiterinnen und Schulleitern weitere Instrumente zur Flexibilisierung der Unterrichtsorganisation und zum effizienteren Personaleinsatz in die Hand zu geben.“
Die Spar- und Kürzungspläne, die derzeit an der Martin-Luther-Universität in Halle diskutiert werden, bedeuten tiefe Eingriffe in die Hochschullandschaft Sachsen-Anhalts. Sie sind das Resultat von mitunter mehr als 20 Jahre zurückliegenden Spardebatten, die unter völlig anderen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen stattgefunden haben. Doch sie wirken jetzt und gefährden auch weitere Kultur- und Bildungsbereiche, die mit der Universität und Hochschullandschaft in Verbindung stehen. So sind der interkulturelle Austausch und die kulturelle Vielfalt ebenso betroffen wie die wissenschaftliche Ausbildung und Spitzenforschung. Insbesondere in Anbetracht der gegenwärtigen Situation an den Schulen des Landes sind Einschnitte im größten Ausbildungsstandort für Lehrer*innen nicht nachvollziehbar und schädlich.
Die Ankündigungen zu Lockerungen der Corona-Maßnahmen von Ministerpräsident Haseloff und von Bildungsministerin Feußner in einem Brief an die Schulen (siehe unten) sind aus Sicht der GEW verfrüht. „Sachsen-Anhalt muss nicht den Wettbewerb um die beste Schlagzeile gewinnen, sondern sollte mit Bedacht und Augenmaß vorgehen. Derzeit steigen die Zahlen der infizierten Schüler*innen weit über den Durchschnitt der Bevölkerung, vom pädagogischen Personal – obwohl dort überdurchschnittlich viele vollständig geimpft sind – ganz zu schweigen. Eine Prognose zur weiteren Entwicklung oder gar Lockerungen ist aus Sicht der GEW frühestens zwei Wochen nach den Winterferien möglich.“, sagt Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt.